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Frauenfussball im Seetal, wie weiter? Drucken E-Mail
Dienstag, 12. August 2014

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Der Frauenfussball im Seetal stand im Sommer auf der Kippe. Ohne eine Gruppierung war es für die Damenmannschaft des FC Hochdorfs nicht mehr möglich den Trainings- und Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund wurden Lösungen gesucht und eigentlich auch gefunden. Jedoch haben nicht alle Parteien mitgespielt wie dies nötig gewesen wäre. Die ganze Geschichte und wie es weitergeht…

Der grosse Knall vor ein paar Jahren: Die Juniorinnenmannschaft des FC Hochdorf wurde aufgelöst, der Nachwuchs für die Frauenmannschaft war nicht mehr sichergestellt. Viele Juniorinnen verliessen den Verein Richtung Hitzkirch, wo sie die Möglichkeit erhielten eine Juniorinnen A Mannschaft, gemeinsam mit den jüngeren Spielerinnen der damaligen Frauenmannschaft des FC Hitzkirch, zu gründen. Die Situation der Frauenmannschaft des FC Hochdorf erschwerte sich von Jahr zu Jahr mehr, da man viele Abgänge infolge Beruf, Familie, Studium und Ausbildung zu verzeichnen hatte. „Schumi“ und „Daschi“ konnten die Lücken aber über mehrere Saisons mit grossem Engagement schliessen. Nach dem Rücktritt des erfolgreichen Trainergespannes verschlimmerte sich die Situation allmählich. Zwei Trainerwechsel, fehlender Nachwuchs und Abgänge einzelner Spielerinnen führten dazu dass man jedes Wochenende eine Mannschaft notdürftig zusammenzustellen musste und in Zukunft alleine keine Mannschaft mehr stellen könnte.

Schon im Jahre 2012 überlegten sich die Frauenverantwortlichen des FC Hochdorf sowie des FC Hitzkirch, wieso denn viele Jungs aber wenige Mädchen bei den Junioren spielen. So kam man dann auf die Idee eine Fussballschule rein nur für Mädchen auf die Beine zu stellen. 50 Teilnehmerinnen und insgesamt 18 Anmeldungen für einen Fussballverein bestätigten die Verantwortlichen in Ihrem Unterfangen und man führte die Seetaler Mädchenfussballschule auch dieses Jahr fort. Im Jahre 2014 konnte man 42 Teilnehmerinnen verzeichnen. Somit ist es gelungen auf die Saison 2014/2015 zwei reine Mädchenmannschaften anzumelden. Eine bei den F-Junioren und eine bei den E-Junioren. Durch eine konsequente Weiterführung dieser Seetaler Mädchenfussballschule wäre der Nachwuchs der Frauenmannschaften im Seetal gesichert gewesen. Wäre…

Um die Personalknappheit des FC Hochdorf zu überbrücken und den Fortbestand des Frauenfussballs im Seetal auf Dauer zu gewährleisten wurde eine Gruppierung mit dem FC Hitzkirch unter dem Namen „Damen Seetal“ angestrebt. Die Vorstände beider Vereine waren überzeugt dass dies die einzige richtige Lösung für den Frauenfussball im Seetal darstellt. Diese Gruppierung sollte langfristig bestehen bleiben. Mit Hilfe des Nachwuchses sollten dann aber in ein paar Jahren die Frauenmannschaften wieder gesplittet werden, eine für den Breitensport, eine für den Leistungssport. Eine Win-Win-Situation hätte dieses Projekt aus neutraler Sicht ergeben: Kadergrösse, bessere Trainingsbedingungen, ein engagiertes und gut ausgebildetes Trainergespann, ein neues Dress usw.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Am gemeinsamen „Fusions-Infoanlass“ ende Mai 2014 wurde das Projekt seitens der Frauenmannschaft des FC Hitzkirch als unnötig erachtet und verworfen. Ein Notfallplan musste entworfen werden. Eine Gruppierung, dieses mal mit dem FC Dietwil, wurde angestrebt. Es wäre unfair die Frauen, welche weiterhin Fussball spielen möchten, hängen zu lassen. Die Frauenmannschaft des FC Hochdorf hat es sich durch vorbildliches Verhalten, gezeigter Wertschätzung und Eigeninitiative verdient, dass alles dafür getan wurde, dass der Frauenfussball beim FC Hochdorf bestehen bleibt. Die Gruppierung mit dem FC Dietwil ist zum Glück ohne weitere Probleme zustande gekommen. In der Vorrunde wird die Frauengruppierung FC Dietwil/FC Hochdorf in Dietwil spielen und trainieren, in der Rückrunde beehren uns die Damen dann wieder in Hochdorf. Mit Beni Wuttke konnten wir einen fachkompetenten, offenen, zuverlässigen und engagierten Trainer verpflichten. Bereits für das Fusionsprojekt „Damen Seetal“ wäre Beni Wuttke als Trainer verpflichtet worden.

Ein Dank gebührt dem Vorstand des FC Hitzkirch für die geleistete Unterstützung, speziell Markus Lang, für die stundenlange Arbeit an diesem Projekt „Team Seetal Damen“. Dankeschön auch an Fabienne Renner, welche durch Ihre tatkräftigte Unterstützung die Seetaler Mädchenfussballschule erst möglich gemacht hat. Ein Dankeschön an die Spielerinnen der Frauenmannschaft für Ihr Verständnis, Ihre Vertrauen, Ihr Verhalten, Ihre Eigeninitiative und Ihren Einsatz für die Seetaler Mädchenfussballschule und zuletzt natürlich auch noch einen Dank an die Verantwortlichen des FC Dietwil für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.