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Sieg gegen den Wintermeister Drucken E-Mail
Montag, 31. Oktober 2011

Der FC Hochdorf schlägt den Wintermeister FC Gunzwil nach einer dramatischen Schlussphase mit 2:1 (0:0) und beendet die Vorrunde auf dem 3. Tabellenrang. Die Seetaler haben nur noch 1 Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz.

Es ist schon erstaunlich, welche Wandlung das Felder-Team in den letzten Wochen durchmachte. Fussball spielen konnten die Jungs sicherlich schon vorher. Dem Trainer-Duo Felder/Stocker ist es jedoch gelungen, den entsprechenden Schalter in den Köpfen der Spieler umzulegen. Nur so erklärt sich der Umstand, dass der FC Hochdorf nach dem Trainerwechsel 6 Spiele in Folge nicht mehr verloren und erstaunliche 14 Punkte geholt hat.

Ereignisarme erste Halbzeit
Gegen Leader Gunzwil hatten sich die Blauweissen nochmals sehr viel vorgenommen. Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme, stellte sich Spielertrainer Raphael Felder in einem Meisterschaftspiel in der Startelf auf. Gleich zu Beginn des Spiels stand aber zunächst Hochdorfs Defensive im Mittelpunkt des Geschehens: Nach einem von Hochdorf-Hüter Stefan Ulrich unterlaufenen Corner, brachten es gleich mehrere Gunzwil-Angreifer nicht fertig den Ball über die Linie zu bugsieren, bevor Adrian Stocker schliesslich in höchster Not befreien konnte. In der Folge war das Spiel beidseitig von vielen Fehlpässen geprägt. So auch in der 15. Minute, als Felder eine zu kurze Gunzwil-Rückgabe vor Gunzwil-Hüter Lüthi erlaufen konnte, den Ball aber aus 25 Metern neben das verlassene Gästetor setzte. Bis zur Pause neutralisierten sich die beiden Teams dann gegenseitig bereits im Mittelfeld.

Nurmi’s Achterbahn der Gefühle – und einmal mehr Marolf
Die zweite Hälfte begann mit einer hochkarätigen Torchance für die Einheimischen: Roger Haldi setzte sich am linken Flügel gekonnt durch, flankte scharf zur Mitte, wo Kim Marolf jedoch seinen Kopfball knapp über das Gehäuse setzte. Praktisch im Gegenzug dann viel Glück für die Seetaler: Gernot Stirnimann’s Knaller aus gut 20 Metern prallte an den Pfosten, von da an die Schulter von Ulrich und schliesslich ins Aus. In der Folge nahm das Spiel immer mehr an Fahrt auf und es kam zu hochkarätigen Torchancen auf beiden Seiten. Zuerst entschärfte Lüthi einen Haldi-Schuss mit einem tollen Reflex und auf der Gegenseite verpasste Türkal völlig freistehend per Kopf das Ziel. In der 69. Minute ging der Gast aus dem Michelsamt dann doch noch in Führung: Tobias Lang ging in Hochdorf’s Hintermannschaft vergessen und erzielte das 0:1. In den letzten Spielminuten überschlugen sich dann die Ereignisse auf der Arena: Pedrin Helfenstein wurde im Strafraum in den Rücken gestossen und Schiedsrichter Riebli zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Matias Nurmi, ein ehemaliger Junior des FC Gunzwil, packte sich entschlossen den Ball, scheiterte jedoch am stark reagierenden Lüthi. Unglaublich, welche Reaktion der jüngere Nurmi (sein älterer Bruder und Gunzwil-Stürmer Samuel sass krankheitshalber auf der Tribüne) dann nur 1 Minute später zeigte : Eiskalt „spazierte“ er durch die gesamte Gunzwil-Abwehr und erzielte mit einem Flachschuss aus 18 Metern den umjubelten Ausgleich. Hochdorf warf nun alles nach vorne und suchte den Sieg mit aller Entschlossenheit. Und siehe da: Wie so oft in den vergangenen Spielen, war es Kim Marolf, welcher am richtigen Ort stand und in der 91. Spielminute den Siegtreffer für Blauweiss erzielen konnte. Als Schiedsrichter Riebli kurz danach die Partie beendete, stand die Arena wieder einmal Kopf! Die Mannschaft inkl. Staff haben die Sympathien der Zuschauer endgültig zurückerobert. Es herrscht wieder eine tolle Stimmung auf den Rängen der Arena. Als Dank für die tolle Unterstützung in den letzten Wochen, lud die erste Mannschaft die anwesenden Zuschauer auf ein Getränk ein. Eine tolle Geste, herzlichen Dank!

Telegramm:

FC Hochdorf - FC Gunzwil 2:1 (0:0)
Sportplatz Arena, Hochdorf, 200 Zuschauer

Schiedsrichter:
Armin Riebli, Giswil

Tore:  69. Lang 0:1, 89. Nurmi 1:1, 91. Marolf 2:1.

Hochdorf:Ulrich; Stocker, Elmiger, Helfenstein, Bucheli; Haldi (78. Tolaj), Berisha (80. Meierhans), Schumacher, Nurmi; R. Felder (78. Haliti), Marolf

Gunzwil:  Lüthi; Jurt (76. P.Furrer), Heuberger, Kronenberg, A. Furrer, Türkal (83. Ramundo), Schuler, Lang, Mertenat, Oehen, Stirnimann  

Bemerkungen: 88. Lüthi hält Foulpenalty von Nurmi

Hochdorf ohne: Kathriner, Fankhauser, Gojani, Collaku (verletzt)