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Der Befreiungsschlag gelingt Drucken E-Mail
Montag, 27. April 2015

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In einer intensiven und umkämpften Partie bezwang der FC Hochdorf den FC Gunzwil auswärts mit 3:1. Während sich der FCH damit ein wenig vom Strich absetzen kann, bleibt Gunzwil nach dem verlorenen sechs-Punkte-Spiel im Abstiegsstrudel hängen. Kim Marolf erzielte zwei Treffer für seine Farben, bereitete den dritten mustergültig vor und liess seine Farben dadurch spät jubeln.

Die Erleichterung auf Hochdorfer Seite war greifbar. Um die Wichtigkeit der Partie wissend, zeigte man eine ansprechende Leistung; doch gegen das Team der Rückrunde musste man lange um die drei Zähler bangen. Erst als Kim Marolf mit seinem zweiten persönlichen Treffer seine starke Leistung krönte und das Score entscheidend auf 3:1 schraubte, war das Spiel entschieden. Das war aber erst in der Nachspielzeit (93.). Vorgehend warfen die Gastgeber alles nach vorne und drückten die Seetaler in ihre eigene Hälfte. Nervenspannung pur, ob die Michelsämter tatsächlich nochmals, nach 0:2-Rückstand, ausgleichen können. Ihre beste Torchance hatten die Hausherren dabei kurz vor Schluss, als Remo Meyer auf der Linie klären konnte (91.).

Zu Beginn jedoch begegneten sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Hochdorf, das vor allem um spielerische Linie bemüht war, auf der einen und Gunzwil, das sich in den ersten zwanzig Minuten eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten konnte, auf der anderen Seite. Die besseren Möglichkeiten hatte aber zunächst der Gast. Der agile Marolf scheiterte mit seinem Kopfball am stark reagierenden Tom Lüthi (18.). Kurze Zeit später liess sich Marolf dann kein zweites Mal bitten und drückte das Leder, nach herrlicher Kombination über Miro Schenk und Levin Weibel auf der Seite, dessen Flanke über die Linie zum 1:0 (25.). Nun bekam der FCH kurze Zeit mehr Spielanteile, ohne nochmals wirklich gefährlich vor das gegnerische Gehäuse zu kommen. Hingegen stand man Defensiv solid; angesichts der zahlreichen Ausfälle auf Seetaler Seite keine Selbstverständlichkeit. Der FC Gunzwil kam nach kurzzeitiger Schockstarre erst in der 38. Minute zur ersten nennenswerten Tormöglichkeit, als Till Fleischli durch die Hochdorfer Defensive spazierte, das Spielgerät aber neben den Pfosten setzte. Und als Sascha Imholz per Freistoss FCH-Keeper Patrick Schmidt prüfte (42.), lag der Ausgleich in der Luft.

Nach Wiederanpfiff nahm das Team von Spielertrainer Remo Meyer das Spieldiktat wieder mehr an sich und erhöhte die Schlagzahl. Als dann Schenk in der 50. Minute, nach herrlicher Vorarbeit Marolfs, der bei seinem Solo den besser postierten Mitspieler und späteren Torschützen nicht übersah, dessen Zuspiel gegen die Laufrichtung von Lüthi im Netz unterbrachte. Es hätte der Nackenschlag für die Gunzwiler sein können, zumal sich Hochdorf in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte äusserst aufsässig und bissig präsentierte. Die Michelsämter fanden dann trotzdem wieder Zugriff auf die Partie als sich die Hochdorfer unerklärlicherweise immer weiter zurückzogen und das Spielfeld weitestgehend dem Gegner überliessen. So generierten die Gastgeber nun wieder ihrerseits einige Möglichkeiten. Als Peter dann alleine auf Schmidt zulaufen konnte, an selbigem aber scheiterte, hätte sich der FC Gunzwil den Anschlusstreffer verdient gehabt. Dieser fiel dann kurz darauf nach einer Ecke, als die Zuordnung in der Hochdorfer Defensive mangelhaft war und Fischer faktisch unbehelligt einköpfen konnte (60.). Das Spiel, durch den Anschluss der Gunzwiler neu lanciert, nahm nun an Fahrt auf. Die Gäste wehrten sich nach Möglichkeiten gegen den drohenden Ausgleich, während der FCG am erstmaligen Ausgleich schnupperte. Hochkarätige Torgelegenheiten blieben aber, bis auf ein weiteres Mal als Peter alleine auf Schmidt zulief aber wiederum, dieses Mal an sich selbst, scheiterte, weitestgehend aus, weshalb die Partie bereits seinem Ende entgegen plätscherte, als Meyer erst auf der Linie klären musste und Marolf praktisch im Gegenzug das entscheidende 3:1 gelang.

Ein nicht unverdienter Sieg der Seetaler, der in den Schlussminuten aber hart erkämpft werden musste. Gunzwil liess sich von leidenschaftlichen Gästen vor allem nach dem Seitenwechsel überraschen und fing sich dabei auch das vielleicht vorentscheidende 2:0; kam aber daraufhin gut zurück und hätte sich den Ausgleich ebenso verdient gehabt. Die kämpferische, aber im zweiten Umgang spielerisch nicht mehr hochstehende, Darbietung des FCH war sodann für die tabellarische Konstellation von enormer Bedeutung, zumal sich Hochdorf mit diesen drei Zählern vom direkten Abstiegskonkurrenten Gunzwil zu distanzieren vermochte. Gelegenheit für Wiedergutmachung erhält der FC Gunzwil aber bereits kommenden Mittwoch, wenn die Michelsämter die Seetaler zum heissen Cupfight auf der Linden empfangen. Hochdorf muss dann aber mindestens eine ebenso leidenschaftliche Leistung darbieten wie vergangenen Samstag um eine Runde weiterzukommen.

 

Telegramm:

Linden. – 200 Zuschauer. – SR: Nevistic. – Tore: 25. Marolf 0:1. 50. Schenk 0:2. 60. Fischer 1:2. 93. Marolf 1:3.

FC Gunzwil: Lüthi; Mertenat, Fischer, Furrer; Carriero (57. Ramundo), Imholz, Thimo Fleischli, Meier (63. Luca Fleischli); Till Fleischli; Peter, Nurmi (77. Lang).

FC Hochdorf: Schmidt; von Ah, Haldi, Meyer, Vrazic; Schumacher, Fankhauser, Weibel (82. Kryeziu); Zimmermann (46. Völker), Marolf, Schenk (88. Bajrami).

Bemerkungen: Hochdorf ohne Helfenstein, Barmettler, Jost, Bucheli, Rigon (alle verletzt), Collaku und Heini (beide abwesend).