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2. Liga inter Hochdorf - Castello Drucken E-Mail
Montag, 20. April 2015

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Gegen einen durchaus schlagbaren Gegner aus Castello kommt der FC Hochdorf nicht über ein torloses Remis hinaus. Torchancen wären auf Seiten der Seetaler zwar vorhanden gewesen, eine klare Feldüberlegenheit konnte sich hingegen keines der beiden Teams erarbeiten.

Bei herrlichstem Fussballwetter und vor toller Kulisse war es ein Spiel, das von seiner Spannung lebte. Die Tessiner mit etwas mehr Spielanteilen, der FCH mit den klareren Torgelegenheiten; dass die Partie schliesslich mit einem torlosen Unentschieden endete, dürfte dem Leistungsstand beider Teams entsprechen. Unzufrieden nach Spielschluss waren aber die Hochdorfer, für die drei Zähler ungemein wichtig gewesen wären, insbesondere im Hinblick auf die Tabelle und die enge Ausgangskonstellation für die nächsten, richtungsweisenden Begegnungen gegen Gunzwil, Malters und Ruswil.

Am Samstag auf der Arena jedoch wollten sich die Hochdorfer die bessere tabellarische Position mit viel Leidenschaft und Einsatzwillen erarbeiten. Zu Beginn führten dann aber die Gäste aus Castello die gefährlichere Klinge, ohne spielerisch vollends überzeugen zu können. Castello operierte vornehmlich mit langen Bällen auf das kopfballstarke Angriffstrio um Captain Kleinmann, die Seetaler Defensive jedoch wusste stets zu überzeugen, stand taktisch clever und hielt dagegen. Die ersten Tormöglichkeiten hatte dennoch der Tessiner Gast. Erst prüfte Pirovano FCH-Keeper Schmidt, dann rettete Matias Vrazic auf der Linie gegen Martinelli. Eine furiose Anfangsphase der Tessiner, das dann aber eher einem Strohfeuer glich. Die weiten Bälle mit einhergehender schneller Überbrückung des Mittelfelds zerstörten den Angriffsfluss der Gäste weitestgehend. Hochdorf, das erst nach einer zehnminütiger Anlaufszeit in die Partie fand, dann aber die Zweikämpfe umso mehr annahm, versuchte in der Folge Struktur in das eigene Spiel zu bringen. Gelingen wollte es gegen die taktisch klug stehenden und robusten Abwehrspieler Castellos hingegen nicht. Eher ein Zufallsprodukt war dann auch die erste grosse FCH-Chance des Spiels. Die hatte es dann aber so richtig in sich, als Kim Marolf eine flache Flanke zur Mitte schlug, alle Spieler verpassten und Miro Schenk am hinteren Pfosten völlig blank das Spielgerät vor die Füsse bekam. Der Torschrei des Seetaler Anhangs blieb aber im Halse stecken, als dieser am heraneilenden Torhüter Marcionelli scheiterte (20.). Das Spiel verflachte nun noch mehr und beide Mannschaften wollten anscheinend nicht den ersten, vielleicht spielentscheidenden Fehler begehen. Die Nervosität war auf beiden Seiten beinahe zu greifen.

 

Nach dem Seitenwechsel war die Partei weiterhin völlig ausgeglichen; vor den Gehäusen ereignete sich aufgrund der Neutralisation im Mittelfeld und dem bestehenden Versuch Castellos mit langen Bällen zum Ziel zu kommen herzlich wenig. Torchancen ergaben sich sodann nur noch für das Team von Spielertrainer Remo Meyer. Wieder Miro Schenk, auf tolle Vorarbeit von Loris Völker, blieb wieder an Marcionelli hängen, als er alleine auf denselben losziehen konnte (77.). Kurz darauf ereilte das gleiche Schicksal auch Marolf; der Torhüter klärte wiederum gekonnt (80.). Eine scharfe Flanke von Corsin Bundi, der, ebenfalls eingewechselt, wie Völker viel frischen Wind ins Hochdorfer Spiel brachte, fand kurz vor Schluss nur beinahe sein Ziel, als gleich zwei Seetaler Angreifer am Leder vorbeirutschten (83.). Es war die beste Phase der Gastgeber, die aus der einmaligen Indisponiertheit der Gäste-Hintermannschaft aber kein Kapital schlagen konnte. Viel eher hätte sich der FCH über einen Elfmeterpfiff in der 86. Minute nicht beklagen können, als der ansonsten unauffällige Kleinmann im Strafraum des FCH gelegt wurde. Da Schiedsrichter Jäger aber auf Gegenteiliges entschied, blieb es beim leistungsgerechten 0:0 der beiden Mannschaften.

 

Viel Kampf, viel Leidenschaft und Willen. Es war ein überaus intensives Spiel, das beide Teams hätten gewinnen können. Castello, das zwar vorne kaum nennenswerte Aktionen vorzuweisen hatte, überzeugte mit mehr Spielanteilen; Hochdorf hingegen mit den besseren Torchancen. Das Chancenplus konnte aber nicht verwertet werden, weshalb man sich über ein spätes Gegentor aufgrund der vielen passenden Fussballfloskeln kaum hätte beschweren können. Die Tessiner waren aber zu harmlos, um sich tatsächlich drei Zähler zu verdienen. Somit bleibt die Tabellensituation unangenehm und das Spiel von kommendem Samstag auswärts in Gunzwil wird zur Nagelprobe für den FC Hochdorf. Das Motto dann ähnlich wie gegen Castello: Verlieren verboten.

 

Telegramm:

 

FC Hochdorf – AS Castello 0:0

Arena. – 120 Zuschauer. – SR: Jäger. – Tore: Fehlanzeige.

FC Hochdorf: Schmidt; von Ah, Meyer, Bucheli, Vrazic; Zimmermann (67. Bundi), Schumacher, Fankhauser, Schenk (82. Bajrami), Haldi (75. Völker); Marolf.

AS Castello: Marcionelli; Regazzoni, Martinelli, Zanini, Righetti; Priovano, Nogic (75. Mancione), Arnobaldi M. (75. Ferrari); D’Aiola, Kleinmann, Pasini (75. Arnobaldi F.).

Bemerkungen: Hochdorf ohne Helfenstein, Barmettler, Jost, Rigon (alle verletzt), Alves und Heini (nicht im Aufgebot).