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Guter Lohn nach qušlend langem Zittern Drucken E-Mail
Sonntag, 05. Oktober 2014

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Der FC Hochdorf rang im Duell der beiden Kellerkinder der Tabelle Ruswil mit 3:0 nieder. Im Spiel, das lange Zeit von der Nervosität geprägt war, reüssierten Kim Marolf, Lukas Jost und Emrah Bajrami, welche der Meyer-Elf zugleich den Anschluss ans Mittelfeld wahren liessen.

Quälend lange musste sich der Hochdorfer Anhang auf der heimischen Arena gedulden, bis man den schlussendlich locker aussehenden Sieg feiern durfte. Ganz so einfach einzufahren waren die drei Punkte aber trotz dem klaren 3:0-Sieg wahrlich nicht. Die Ruswiler, als Tabellenletzter mit dem Messer am Hals in die Partie gestartet, versuchten alles, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verpassen. Selbes hatten auch die Seetaler vor, die von der tabellarischen Konstellation her, mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein konnten.

Und obwohl, oder gerade deshalb, dass beide Mannschaften einen Dreier dringend nötig hatten, war es ein geknorzter Start in die für beide Teams gleichermassen wegweisende Partie. Spielerisch bot sich den zahlreich erschienenen Zuschauern bei wunderbaren äusseren Bedingungen nichts Prickelndes. Torchancen waren Mangelware, was sich schliesslich in der gesamten ersten Hälfte nicht änderte. Die beste Gelegenheit hatte noch Miro Schenk, der aber die Chance leichtfertig vergab (23.). Aber auch die Ruswiler Gäste wussten in der Offensive keineswegs zu überzeugen und verbuchten keinen einzigen Torschuss im ersten Umgang. Die Nervosität war auf beiden Seiten merklich zu spüren, was der Spielqualität augenscheinlich zusetzte. Erst als Matias Vrazic mit einem seiner zahlreichen, gefährlichen Vorstösse bis an die Grundlinie des Gegners vordrang, dort erst ausglitt aber dennoch einen feinen Rückpass auf Kim Marolf spielen und der zum 1:0 einschieben konnte, beruhigte sich das Nervenkostüm des Gastgebers (32.). Die Fehlpassquote blieb aber hüben wie drüben astronomisch hoch, weshalb das Spielgeschehen seiner Hälfte entgegenplätscherte.

Nach Wiederanpfiff veränderte sich am Auftritt beider Mannschaften zunächst nicht viel, obwohl die Hochdorfer ein leichtes Übergewicht an Ballbesitz und, falls man diese überhaupt so nennen darf, ansatzweise Torchancen hatten. Weder die Meyer-Elf noch die Ruswiler Gäste wollten den ersten, womöglich entscheidenden, Fehler begehen. Und da die Hausherren den 1:0-Vorsprung aus der ersten Halbzeit auf keinen Fall preisgeben wollten, zogen sich die Seetaler immer weiter zurück und überliessen dem FC Ruswil weite Teile des Mittelfelds. Die Gäste bedankten sich, zogen das Tempo an und drückten die Hochdorfer an den eigenen Sechzehner. Zu ängstlich präsentierten sich die Hausherren, um den Ruswilern noch tatsächlich Paroli bieten zu können. Die sich mit den hoch stehenden Gästen eröffnenden Räume in der Offensive, wurden dann auch zu inkonsequent genutzt, um das frühzeitige 2:0 erzielen zu können. Die besten Gelegenheiten dieser Phase vergaben Lukas Jost, der am gut reagierenden Bühlmann scheiterte, und der eingewechselte Besmir Kryeziu, der an der Hereingabe seines auffällig spielenden Sturmpartners Jost vorbeischrammte. Doch weil die Abwehr, um Captain Pedrin Helfenstein und Spielertrainer Remo Meyer, kaum was anbrennen liess und sich äusserst souverän den pomadig und nicht schnörkelfrei vorgetragenen Angriffen Ruswils zu erwehren vermochte, blieben klare Torchancen der Gäste aus.

Erst als Lukas Jost, von Marolf mustergültig bedient, zum 2:0 einschob (83.), war die Partie entschieden und Ruswil geschlagen. Der Druck der Gäste auf das Hochdorfer Tor liess nach. Das Tor des kurz zuvor eingewechselten Emrah Bajrami in der 89. Minute war dann lediglich Ergebniskosmetik, doch nicht minder schön nach einem perfekt getimten Corner Haldis anzusehen, und liess den Sieg höher ausfallen, als das Gezeigte auf dem Grün es vermuten liess.

Der FCH kann mit den drei Punkten äusserst zufrieden sein, vor allem deshalb weil man sich nach der Pause zu sehr in die Defensive drücken liess und den Gästen Ball und Raum kampflos übergab. Doch da die Ruswiler zu wenig aus der sich eröffnenden Chance machten, entsprachen die Tore zum Schluss nur einer altbekannten Fussballerfloskel. 3:0 – ein guter Lohn für eine durchzogene Darbietung des Heimteams, das dennoch für das wichtige Spiel gegen Ibach von kommendem Samstag zuhause auf der Arena Mut geben sollte.

Telegramm:

FC Hochdorf – FC Ruswil 3:0 (1:0)

Arena. – 350 Zuschauer. – SR: Turkes. – Tore: 32. Marolf 1:0. 83. Jost 2:0. 89. Bajrami 3:0.

FC Hochdorf: Schmidt; Haldi, Helfenstein, Meyer, Vrazic; Zimmermann (80. von Ah), Schumacher, Schenk (75. Kryeziu), Fankhauser, Jost; Marolf (87. Bajrami).

FC Ruswil: Bühlmann L.; Florin, Bühlmann M., Räber, Bachmann; Bühler, Reichmuth (73. Stadelmann), Kaufmann, Koch (63. Tomaj); Meier, Furrer.

Bemerkungen: Hochdorf ohne Bucheli, Rigon, Gehrig (alle verletzt), Collaku und Lleshaj (beide 2. Mannschaft).