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Vom Winde verweht und doch gewonnen Drucken E-Mail
Sonntag, 04. Mai 2014
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Matchwinner Roger Haldi (mitte) erzielte 2 Tore im Spiel gegen Biaschesi. (Archivfoto)

Hochdorf gewinnt knapp aber verdient eine Partie im Tessin, die vom starken Wind dominiert wurde, gegen GC Biaschesi mit 3:2. Roger Haldi reüssiert zweimal und schiesst seine Farben zu wichtigen drei Punkten, die aber noch immer nicht den Klassenerhalt bedeuten.

Lange so souverän gespielt, doch schlussendlich mit zehn Mann noch zittern müssen. Der Jubel nach dem Sieg gegen den Tabellenletzten war entsprechend gross. Der Sieg verspricht wichtige Zähler im Abstiegskampf, zumal die direkte Konkurrenz allesamt punkten konnte. Der Gast aus der Innerschweiz wusste über weite Strecken der Partie zu überzeugen, brachte sich jedoch durch individuelle Fehler in Bedrängnis. Das Endergebnis von 2:3 geht aber durchaus in Ordnung.

Das Spiel gestaltete sich zu Beginn zäh. Beide Mannschaften spielten pomadig nach vorne, was nicht zuletzt am starken Wind auf der Anlage im Tessin lag. Hohe Bälle fanden kaum ihr Ziel, weshalb auch die Stürmer einen schweren Stand gegen die kantigen Innenverteidiger der Hausherren hatten. Den Spielverlauf diktierte der FC Hochdorf, ohne jedoch zu den ganz grossen Tormöglichkeiten zu kommen. So blieben die Tessiner stets gefährlich, agierten überzeugt nach vorne und wollten wohl ihre allerletzte Chance auf den Klassenerhalt wahren. Überraschend war die Führung der Gastgeber aber dennoch. Lorenc Londo überwand die Hochdorf-Defensive mit einem strammen Schuss zum 1:0. Angesichts der Spielanteile eine schmeichelhafte Führung, die aber postwendend von den Seetalern beantwortet werden konnte. Roger Haldi hob einen Freistoss am Rande des Sechzehners traumhaft über die Mauer zum schnellen Ausgleich (21.). In der Folge verflachte das Niveau der Partie, das der Halbzeit entgegen zu plätschern schien. Doch eine der wenigen Torgelegenheiten zur  Führung wusste Haldi kurz vor dem Seitenwechsel zu nutzen. Er netzte ein perfekt getimtes Zuspiel Flamur Loshajs durch die Gasse zum 2:1 ein (44.).

Nach dem Pausentee blieb die Felder-Elf am Drücker, zwang den Gegner in dessen Hälfte und konnte seine Führung in der Person von Kim Marolf zum 3:1 ausbauen. Der Stürmer hob das Leder gekonnt über den Tessiner Schlussmann ins Netz. Nach etwas mehr als einer Stunde schien die Partie entschieden, spielte Hochdorf doch bis anhin souverän die Zeit von der Uhr, war aber gleichzeitig noch gefährlich. Kurz zuvor hätte Emrah Bajrami sogar noch vorlegen können, er verzog aber alleine vor Hüter Matteo Donetti knapp (57.). Doch unverhofft und entgegen dem Spielverlauf meldete sich Biaschesi zurück in der Partie. Die Tessiner erzielten den Anschlusstreffer nach 67 Minuten durch Jastin Congo. Voraus ging, wie beim ersten Treffer, eine Unzulänglichkeit bei der Zuordnung und einem Ballverlust im Mittelfeld in der Vorwärtsbewegung. Die Hoffnungen auf wenigstens einen Punkt erhöhten sich dann kurz darauf als Wiman Schumacher durch eine Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde. Der FCH spielte aber nun so konzentriert wie clever die Sekunden von der Anzeigetafel. So blieb es, ohne noch wirkliche Torchancen dem Gegner zustehen zu müssen, beim knappen aber verdienten Dreier für den Gast aus der Zentralschweiz.

Die wichtigen Zähler im Abstiegskampf musste sich das Team von Raphael Felder erkämpfen. Doch die Seetaler behielten trotz des starken Windes die Nerven, holte sich die Maximalpunktzahl und wusste zumindest über weite Strecken zu überzeugen. Kommenden Samstag wird mit Ruswil, ein weiterer Abstiegskandidat Hochdorfer Gegner sein. Mit den eminent wichtigen Punkten aus dem Tessin lässt es sich aber durchaus angenehmer in die Partie gehen.

Telegramm:

GC Biaschesi – FC Hochdorf 2:3 (1:2)

Centro Sportivo Vallone, Biasca. – 100 Zuschauer. – Tore: 18. Londo 1:0. 21. Haldi 1:1. 44. Haldi 1:2. 61. Marolf 1:3. 67. Congo 2:3.

GC Biaschesi: Donetti; Krstic, Cfarku, Direttore, Loiero; Congo, Zubcic, Londo, Loiero, Testa; Shalaj.

FC Hochdorf: Schmidt; Haldi, Helfenstein, Stocker, Vrazic; Loshaj (78. Lleshaj), Fankhauser, Schumacher, Felder; Bajrami (65. Krasniqi), Marolf.

Bemerkungen: 70. Gelb-Rote Karte Schumacher. Hochdorf ohne Collaku (abwesend), Limacher und Jost (beide verletzt).