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Kein Glück, viel Pech Drucken E-Mail
Montag, 04. September 2017

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Bereits zum vierten Mal in Serie verliert der FC Hochdorf, diesmal Auswärts beim Aufsteiger Altdorf. Obschon blau-weiss die zweite Halbzeit dominierte, war das 3:0 zur Pause eine zu grosse Hypothek für die zweiten 45 Minuten.

Die Erwartungen die sich das Team auferlegte, waren enorm hoch. Entsprechend nervös zeigten sich die Spieler zu Beginn der Partie und das Spielgeschehen war eine Kopie der ersten drei Spiele in dieser Saison. Man versuchte von hinten heraus das Spiel aufzubauen und so den Gegner zu dominieren und zum Laufen zu bewegen. Auch gegen Altdorf ging diese Taktik nicht auf. Zu einfach verlor man den Ball und Fehlzuspiele im Spielaufbau ermöglichte es den Altdorfern im eigenen Stadion zu kontern. So geschah, was kommen musste. Nach dem ersten Eckball und einem unglücklichen Prellball der Hintermannschaft, zappelte der Ball in der 21. Minute zum ersten Mal im Netz. Nur zwei Zeigerumdrehungen später, lag der Ball wieder hinter der Torlinie. Nach einem Steilpass aus der eigenen Platzhälfte, mittig durch Mittelfeld und Abwehr durch, zog der Altdorfer Mittelstürmer alleine auf Torhüter Schmidt los und schob unbedrängt zum 2:0 ein. Dem dritten Treffer in der 45 Spielminute ging wiederum ein unglücklicher Ballverlust voraus, diesmal jedoch nach einem ungeahndeten Foul an Bader in der eigenen Hälfte.

„Diesmal mussten wir sofort reagieren und wollten für die zweite Halbzeit ein Zeichen setzen“, so Coach Limacher noch in der Pause. „Wir haben ja nicht mehr viel zu verlieren“.

Gleich alle Wechsel wurden vorgenommen und mit Vrazic, Schumacher und Vogel drei neue Kräfte eingewechselt. Doch nicht nur die Einwechslungen brachten neuen Zug ins Spiel, sondern auch das Wachrütteln der Spieler in der Kabine und das Besinnen auf vergangene Tugenden - durch Kampfgeist ins Spiel zu kommen.

Nicht wieder zu erkennen war die Bader-Elf nach der Pause, indem deutlich schneller über die Seiten gespielt wurde. Plötzlich war der FCH drückend überlegen und die Altdorfer richtiggehend überfahren vom Dampf der blau-weissen. Doch weder Wildisen aus aussichtsreichster Position, noch Vrazic, Vogel, Bucheli und Fankhauser hatten das notwendige Wettkampfglück und scheiterten entweder am generischen Torhüter, oder setzten den Schuss über die Torumrandung. Wer vorne nicht trifft, kriegt sie hinten rein. Diese alte Fussballweisheit bewahrheitete sich leider auch an diesem Nachmittag. Die Szene zum 1:0 wiederholte sich noch einmal. Wiederum ein Prellball nach einem Eckball, verwerteten die Altdorfer zum Schlussresultat von 4:0.

Obschon dies die beste Halbzeit in dieser Saison war, sitzt der Frust und die Verunsicherung tief beim FC Hochdorf. „Ein Erfolg muss nun dringend her“ war das kurze Fazit von Spielertrainer Bader unmittelbar nach Abpfiff der Partie. „Diesen erreichen wir so wie es derzeit ausschaut, nur über unbändigen Kampfwillen und schnelle Bälle nach vorne“, so Bader weiter.

Es wird also spannend werden, wie sich das Team diesen Samstag um 17 Uhr auf der Arena gegen den FC Lugano U21 präsentieren wird.